Global Energy Solutions

For Prosperity and Climate Neutrality

Mission

Wir erarbeiten weltweite Lösungen und Geschäftsmodelle zu Energie-, Klima- und Entwicklungsfragen. Unser Ziel ist ein klimaneutrales Energiesystem – mit folgenden Elementen: grüner Strom, grüner Wasserstoff, biologisches sowie technisches CO2-Recycling, klimaneutrale Energieträger und Treibstoffe – darunter Methanol. Bei der Produktion wird CO2 materiell genutzt und so zu einem interessanten Wirtschaftsgut. Zusammen mit Industrie- und Wissenschaftspartnern entwickeln wir technische, unternehmerische und administrative Grundlagen für bedeutsame Investitionen in diesem Zukunftsfeld. Investitionen, die sich rechnen.

Interview


Bio-Fuels – Interview mit Kai Miller von Kuehne+Nagel

Klimafreundlicher Transport ist eine Dienstleistung, die mehr und mehr nachgefragt wird. Das Logistikunternehmen Kuehne+Nagel bietet ein Spektrum von Instrumenten an, um dieses Ziel zu erreichen. Zum Beispiel die Kompensation von CO2-Emissionen konventioneller Kraftstoffe. Kai Miller von Kuehne+Nagel ist der Überzeugung, dass es in Zukunft nicht die eine Lösung beim klimafreundlichen Transport auf See geben wird. Das hängt von vielen Dingen ab, etwa von der Größe des jeweiligen Schiffes oder der zurückgelegten Entfernung. So bietet das Unternehmen zum Beispiel Bio-Fuels an,…

Klimaneutralität für die globale Bestandsflotte von PKW und LKW: Ohne E-Fuels geht es nicht

Ab 2035 sollen in der Europäischen Union nur noch Neuwagen verkauft werden, die keine Klimagase ausstoßen. Elektroautos sind damit gesetzt und der Einsatz von E-Fuels wird geprüft. Aus Sicht von GES braucht es nicht nur eine europäische, sondern eine globale Lösung. Dabei sind E-Fuels ein wichtiger Baustein im Energiesystem der Zukunft. E-Fuels sind regenerativ hergestellte…

Bio-Fuels aus Pflanzenölen: Neues GES-Papier

Hydrierte Pflanzenöle gelten als Bio-Fuels der neuen Generation. Anders als Bio-Fuels, die aus Raps oder Mais hergestellt werden, stehen Hydrogenated Vegetable Oils (HVO) nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion (Teller-Tank-Problematik). Schließlich werden sie aus Abfallstoffen wie Speiseölresten hergestellt. Der weltweite Markt für gebrauchte Öle und Fette bewegt sich etwa zwischen 50 und 80 Millionen Tonnen pro…

Gefährden Ressourcenengpässe die Energiewende?

Für einen Elektromotor braucht man andere Rohstoffe als für einen Verbrennungsmotor: zum Beispiel Seltene Erden für leistungsfähige Magneten. Um Energie zu erzeugen und zu nutzen, erfordert die globale Energiewende eine deutlich andere Rohstoffbasis als das fossile Zeitalter. Bei dem Übergang kann es in den nächsten Jahren zu verschiedensten Versorgungsengpässen kommen. Etwa wenn kritische Rohstoffe nur…

Werden Entwicklungsländer bei der Produktion von Wasserstoff bevormundet?

Die EU-Kommission will Unternehmen in Sachen Menschenrechte und Schutz der Umwelt und des Klimas in die Pflicht nehmen. Nach Vorgaben des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes sollen europäische und nicht-europäische Unternehmen entsprechende Standards innerhalb ihrer Wertschöpfungskette durchsetzen. Was auf den ersten Blick positiv erscheint, bringt für Länder des globalen Südens möglicherweise erhebliche Nachteile mit sich. Prof. Dr. Estelle Herlyn…

Synthetische Kraftstoffe unverzichtbar. Neues Positionspapier von GES

Ein Auszug: Synthetische Kraftstoffe auf Basis von Low Carbon H2 bilden neben klimafreundlichem Strom und klimafreundlichem Wasserstoff ein drittes Standbein jeder tragfähigen Lösung der weltweiten Zukunftsprobleme in den Bereichen Energie und Klima. Sie haben für eine klimaneutrale Mobilität der Zukunft eine große Bedeutung. Solche Kraftstoffe haben große Vorteile bzgl. Transportierbarkeit, Speicherfähigkeit und Nutzung vorhandener Infrastrukturen….

Die „Heuchelei“ der reichen Länder

In dem Papier kritisieren die GES-Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Estelle Herlyn und Prof. Dr. Franz Josef Radermacher westliche Länder, die den Entwicklungs- und Schwellenländern ihre Energiepolitik vorschreiben wollen – im Sinne von renewables-only, zugleich jedoch diverse afrikanische Staaten dazu auffordern, mehr Öl und Gas nach Europa zu liefern. Fossile Energieträger werden nicht nur bei uns noch…

Factsheets


Neues GES-Factsheet: Klimafreundlicher Stahl

Ein Auszug: Die Fixierung auf grünen Wasserstoff in der Stahlproduktion könnte die deutsche Industrie in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. GES empfiehlt bei der Diskussion über eine klimafreundliche Stahlindustrie, auch andere CO2-Eliminierungs-Pfade als den der Direktreduktion mit Wasserstoff zu berücksichtigen. Vor allem auf internationaler Ebene scheint die Ergänzung der bisherigen Hochofenroute durch CCS oder CCU ein vielversprechender Weg zu sein. Denn der extrem teure Umbau auf die Direktreduktion ist in China und anderen Entwicklungs- und Schwellenländern keine realistische Option.

Endorsement

“Energie, Klima und Entwicklung sind Schlüsselthemen unserer Zeit und inhaltlich eng miteinander verbunden”, sagte der ehemalige Entwicklungsminister Gerd Müller in einer Grußbotschaft. “Ich selber und das BMZ sind in diesem Bereich seit Jahren aktiv. Internationale Kooperation, z. B. im Energiebereich unter Nutzung der großen Sonnenwüsten der Welt, ist dabei ein Schlüsselthema. Ferner die Produktion gigantischer Mengen von grünem Wasserstoff und dessen Verbindung mit CO2 zu synthetischen Kraftstoffen – wie bei beispielsweise Methanol – als eine Art ‘flüssiger Strom’.”

Team

Global Energy Solutions e.V. führt Analysen zu aktuellen Energie-, Klima- und Entwicklungsfragen durch. In weltweiter Perspektive erarbeiten wir mit Industriepartnern Lösungen. Die Aktivitäten des Vereins finden in Kooperation mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) statt. Außerdem sind sie Teil vielfältiger Aktivitäten zum Thema Wasserstoff im Land Baden-Württemberg und in der Region Ulm.

GES News


Franz Josef Radermacher: Berufung in internationalen UNIDO-Council

Der stellvertretende Vorsitzende von GES, Prof. Dr. Franz Josef Radermacher, ist nun Mitglied im neuen Council of Engineers on the Energy Transition (CEET) der United Nations Development Organization (UNIDO). Das CEET ist ein hoch qualifiziertes, global aufgestelltes Gremium von Energie-Experten. Radermacher unterstützt die Vereinten Nationen darin, technische Wege zu erschließen, um bis zur Mitte des Jahrhunderts ein klimaneutrales Energiesystem zu erreichen.

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